Fesseln und Gefesselt werden- davon handelt Bondage (Deutsch: Hörigkeit/ Knechtschaft) und ist somit dort zu Hause, wo man „Sklaven“ trifft.
Steht Ihr auf Spielchen mit einem Untergeortneten und einem der die Zügel (oder ein Tau) in der Hand hält? Dann ist Bondage vielleicht genau das Richtige für Euch.
Hände und Füsse gefesselt, dem Partner wehrlos ausgeliefert – dieser Gedanke hat für einige einen ganz besonderen Reiz und schon die Vorstellung allein führt bei so manchem bereits fast zu den ersten Erregungszuckungen. Zwar ist es natürlich nur eine Art “Spiel” mit der Macht und der Machtlosigkeit, gewisse Regeln solltet ihr aber dennoch beachten. Ist man gefesselt, übergibt man schliesslich die Verantwortung und muss sich hier sicher sein, seinem Gegenüber vollstens vertrauen zu können. Fangt vorsichtig und langsam an, schnürt ja nicht zu stramm, seht von unnötig komplizierten Knoten ab und sprecht ein „Signal“ ab. Das kann entweder ein Laut oder ein Wort sein, welches dem überlegenen Part signalisiert, dass Schluss ist bzw. der Unterworfene eine Pause braucht oder sich unwohl fühlt.
Für das Festbinden gibt es eine Menge verschiedener Utensilien. Probiert Euch durch – von den starken Seilen, über Handschellen bis zum profihaften Bondagetape sollte für jeden etwas zu finden sein. Die Auslieferung und Fixierung macht die perfekte Mischung aus. Und wer sich auf das Spiel „alles mit sich machen zu lassen“ einlässt, hat natürlich an besonders frechem Sex quasi gar keine Schuld…
. Wer das Gefühl nicht mag, kann es mit mentalem Bondage versuchen. Hier gibt es keine Fesseln, nur Befehle und Gehorchende. Oder lasst es mich so ausdrücken, die Fesseln sind hier nicht sichtbar. Der strikte Befehl ist quasi das geistige Pendant zu den klassischen Seilen. Die Praktizierung dient aber nicht nur dem Reiz der Bewegungslosigkeit sondern auch der Kunst und Ästhetik, zumindest wenn vom sogenannten Zierbondage/ Shibari (Japanisch für “Die Schönheit des strammen Bindens/ Fesselns” ) die Rede ist. Bei Folterbondage stehen Schmerzen und Bestrafung im Vordergrund, resultierend aus der Lage, in der der Unterlegene gefesselt wird, die zum Beispiel schmerzhaft oder besonders unbequem sein kann. Zu guter Letzt spricht man noch von einer weiteren, eher selten ausgeübten Form, dem meditativem Bondage. Hier liegt der Fokus auf dem geistigen Zustand der Unterlegenen.
Welche Methode Euch am meisten reizt, liegt natürlich bei Euch
Viel Spass beim Fesseln und Entfesseln und dem Entdecken neuer Lust.


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