Beim Abmelken oder auch Zwangsentsamung handelt es sich um eine Praktik aus der BDSM-Szene. Ein Mann, der lange Zeit keusch gehalten wird, produziert in der Prostata weiterhin Sperma. Dieses wird zwar vom Körper selbst wieder abgebaut – doch spannender ist es, kontrolliert nachzuhelfen …
Es geht bei der Zwangsentsamung um eine Technik ohne Sex – und vor allem: ohne Orgasmus. Aber wie soll das funktionieren? Wie soll man denn das Ejakulat des Keuschen aus dem Penis befördern ohne jegliche Form der sexuellen Erregung? Mit Geduld, Spucke und Handarbeit!
Die produktive Prostata ist unter der Harnblase und dem Steissbein (etwa mittig im Becken) platziert. Diese muss für den Vorgang erst einmal gefunden werden und wird dann mit ein wenig Druck massiert. Damit die abmelkende Person in aller Ruhe ihre Arbeit über den analen Weg ausüben kann, sollte der keusche Sklave sich auf die Seite legen und seine Beine stramm an den Körper ziehen. Um hygienische Aspekte zu beachten, wären Latexhandschuhe angebracht. Aufwärmübungen lassen sich am besten mithilfe eines Analspielzeugs machen und wenn gewünscht – Gleitmittel nicht vergessen.
Für ein wenig mehr Spass ist es dem entsamenden Part überlassen, ob zeitgleich ein paar sanfte Ziehbewegungen an den Hoden oder sonstige Stimulationen vorgenommen werden sollen. Doch meist wird darauf verzichtet, denn es geht ja eigentlich darum, das Abmelken ohne sexuelle Stimulation über die Bühne gehen zu lassen – eine Erektion ist nicht erwünscht. Nachdem das Ejakulat ausgetreten ist, wird der missachtete Penis gesäubert und schnell wieder verpackt – zum Beispiel mithilfe eines Keuschheitsgürtels.
Wenn die dominante Dame dem unterworfenen Sub mal richtig leiden lassen will, veranstaltet sie ganz einfach eine Party rund um das Melken. Dann werden Kolleginnen und Freunde eingeladen, bei der Zwangsentsamung zuzusehen, oder, wenn sie das fremdbestimmte Abmelken gestattet, sogar selbst zum Hand anlegen animiert. Hat man sich noch nicht so sehr mit dieser Szene oder ihren Praktiken auseinandergesetzt, kann das Szenario sicher abschreckend wirken, allerdings dürft ihr unbesorgt sein, denn ein “Sklave” findet das Ganze eher aufregend, denn er selbst empfindet Lust an dieser Art der Unterwerfung.

Ein Dominakuss ist ein BDSM-Szenebegriff und wird ohne Anfassen und Berühren ausgeführt.
Pumps, Pantoletten, Sandalette, High-Heels, Stiefel… gleich Schuhe. “Schuhe ist eine reine Frauensache” sagt man, doch es geht auch anders.

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