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Was bedeutet Abmelken / Zwangsentsamen?

Erstellt in Fetisch von Maike am 20.April 2012

 Beim Abmelken oder auch Zwangsentsamung handelt es sich um eine Praktik aus der BDSM-Szene. Ein Mann, der lange Zeit keusch gehalten wird, produziert in der Prostata weiterhin Sperma. Dieses wird zwar vom Körper selbst wieder abgebaut – doch spannender ist es, kontrolliert nachzuhelfen …

Es geht bei der Zwangsentsamung um eine Technik ohne Sex – und vor allem: ohne Orgasmus. Aber wie soll das funktionieren? Wie soll man denn das Ejakulat des Keuschen aus dem Penis befördern ohne jegliche Form der sexuellen Erregung? Mit Geduld, Spucke und Handarbeit!
Die produktive Prostata ist unter der Harnblase und dem Steissbein (etwa mittig im Becken) platziert. Diese muss für den Vorgang erst einmal gefunden werden und wird dann mit ein wenig Druck massiert. Damit die abmelkende Person in aller Ruhe ihre Arbeit über den analen Weg ausüben kann, sollte der keusche Sklave sich auf die Seite legen und seine Beine stramm an den Körper ziehen. Um hygienische Aspekte zu beachten, wären Latexhandschuhe angebracht. Aufwärmübungen lassen sich am besten mithilfe eines Analspielzeugs machen und wenn gewünscht – Gleitmittel nicht vergessen.
Für ein wenig mehr Spass ist es dem entsamenden Part überlassen, ob zeitgleich ein paar sanfte Ziehbewegungen an den Hoden oder sonstige Stimulationen vorgenommen werden sollen. Doch meist wird darauf verzichtet, denn es geht ja eigentlich darum, das Abmelken ohne sexuelle Stimulation über die Bühne gehen zu lassen – eine Erektion ist nicht erwünscht. Nachdem das Ejakulat ausgetreten ist, wird der missachtete Penis gesäubert und schnell wieder verpackt – zum Beispiel mithilfe eines Keuschheitsgürtels. :-D

Wenn die dominante Dame dem unterworfenen Sub mal richtig leiden lassen will, veranstaltet sie ganz einfach eine Party rund um das Melken. Dann werden Kolleginnen und Freunde eingeladen, bei der Zwangsentsamung zuzusehen, oder, wenn sie das fremdbestimmte Abmelken gestattet, sogar selbst zum Hand anlegen animiert. Hat man sich noch nicht so sehr mit dieser Szene oder ihren Praktiken auseinandergesetzt, kann das Szenario sicher abschreckend wirken, allerdings dürft ihr unbesorgt sein, denn ein “Sklave” findet das Ganze eher aufregend, denn er selbst empfindet Lust an dieser Art der Unterwerfung.

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Was ist ein Dominakuss

Erstellt in Fetisch von Siria am 2.März 2012

Symbolfot - DominaEin Dominakuss ist ein BDSM-Szenebegriff und wird ohne Anfassen und Berühren ausgeführt.
Sehr schwer vorstellbar - ein Kuss ohne etwas…, ohne etwas stimmt nicht. Das Etwas ist Spucke, der Rotz!
Auf jeder “Servicekarte” einer Domina ist der “Dominakuss” zu finden. Für den Sklaven (auch Sub) ein Liebesbeweis? Auch! Für einen Sklaven, der dieses mag, ist es eine Ehre, wenn die Domina ihn so küsst. Was soviel heisst, dass sie ihre Spucke in seinen Mund laufen lässt, ohne dass sich die Lippen der Zwei berühren. Eine Strafe ist es allerdings für denjenigen, der Spucke absolut nicht mag. ;-)
Solch eine Belohnung und auch die Strafe muss sich bei der Herrin erarbeitet werden. Durch Ehre, Erniedrigung? Von beidem etwas – es gehört dazu. Hier ist die Rollenverteilung ganz klar und auch “nur” eins von vielen BDSM-Sexpraktiken auf der Servicekarte. Wer dieses bestellt, weiss, dass er mit gebührendem Abstand das bekommt, was er verdient hat.
Der “Dominakuss” geht in die Richtung des Spitting, dem Spucken oder Auswerfen. Beim Spitting geht es zum grössten Teil um negatives wie Zorn oder Abscheu und hier nimmt der Sub nicht nur oral auf. Hier wird beim Sex auf alles gespuckt… wie z.B. der Brust, dem Penis, dem Anus oder auch der Klitoris.

Sexuelle Vorlieben stehen Jedem zu, doch sollte dieses immer freiwillig und in gegenseitigem Einverständnis praktiziert werden!

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Der Gummistiefel-Fetisch

Erstellt in Fetisch von Siria am 30.Januar 2012

Sexy Gummi-StiefelPumps, Pantoletten, Sandalette, High-Heels, Stiefel… gleich Schuhe. “Schuhe ist eine reine Frauensache” sagt man, doch es geht auch anders.

Schuhmodelle gibt es viele. Die einen sollen optisch zum Outfit passen, die anderen sollen einfach nur funktionieren. Manche gehören auch nur in das Bett oder werden nur im Haus getragen. Manche braucht man(n) für die feminine Gangart, die Herren High Heels, die Pumps, die ohne Riemen, ohne Reissverschlüsse. Es sind elegante Halbschuhe, die eher den letzten Schliff zum Outfit geben, die High-Heels, optisch ein Hingucker, aus verschiedene Materialien und mit Schnürungen, wovon Frau und Fetischist(in) träumen.

Doch geht es heute um die Gummistiefel. Die, die fast bis zum Knie gehen und vor allem wasserdicht sind. Wer trägt Gummistiefel? Männlein, Weiblein und die Kinder, wenn sie im Regen draussen spielen. Hier ist der funktionelle Aspekt.  Sie sind heute nicht nur in der  Farbe gelb zu bekommen, sie sind in allen Farben erhältlich und sind schon gar nicht mehr von der heutigen Mode wegzudenken, womit der optische Aspekt ebenfalls abgedeckt wäre. Sie werden aber nicht nur unter diesen Merkmalen gekauft.

Der Gummistiefel ruft bei manchen Menschen (Fetischisten) sexuelle Erregung hervor. Sexuelle Erregung, fragt Ihr Euch? Ja. Bei erster Betrachtung ist es sicherlich ein farbiges, lebloses Ding. ;-) Es ist das Material Gummi, was die Aufmerksamkeit des Fetischisten auf sich zieht. Gummi kann stimulierend,  sexuell erregend und  auch befriedigend auf den Träger wirken, z.B. das Quietschen beim An- und Ausziehen des Stiefels. Oder wenn der Träger diese ausführt, reiben die Schuhe beim Gehen aneinander und verschaffen dem Träger sichtliche Freude. ;-) Aber nicht nur der Träger des Stiefels kann hier vor entzücken stimuliert werden, auch der Betrachter.
All die Signale per Farbe, Material und Geräuschen lassen die Sinnesorgane nur so taumeln. Wem das Prickeln in der Tragezeit nicht ausreicht, der kann sich durch Rollenspiele diesen sexuellen Genuss immer und immer wieder holen.
Manche geben sich auch nur mit dem Material “Gummi” zufrieden – egal in welchem Gegenstand dieser verarbeitet ist, wie z.B. in Accessoires wie Latexhandschuhe oder Kleidung wie z.B. der Latexcatsuit für die Dame oder der Kurz- oder Langoverall für den Herren. Ach, es gibt so viele Lustreize, die Gummi auslöst… und bei meinen Recherchen bin ich auf diesen Sack gestossen. Er hüllt Dich ein, lässt Dich schwitzen und ist ein gutes Vorspiel auf das kommende Rollenspiel oder dem nächsten Spaziergang mit den Gummistiefeln. ;-) Der Latex-Sauna-Sack, hier. Ausprobieren sage ich da nur!

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Die unendlichen Welten des Fetischs – Lust extrem!

Erstellt in Fetisch von Maike am 24.November 2011

Symblofote - Lack-, Leder-, Latex-Fetisch...Lack, Leder, Latex und Leiden, das sind Begriffe die viele mit dem Ausdruck “Fetisch” in Verbindung bringen. Doch dahinter steckt noch viel mehr. Was für die einen ein Tabuthema oder gar ein unenthülltes Geheimnis ist, leben andere ganz offen aus. Doch nicht nur Kleidung und Schmerzen bestimmen einen Fetisch, es sind auch ganz spezielle Vorlieben.

Die Erregung eines Fetischisten findet durch andere Dinge statt, als das (im wahrsten Sinne des Wortes ) nackte Dasein seines Partners, zum Beispiel durch gewisse Objekte oder ähnliches. Das Spektrum reicht hier vom Schuh, über verschiedene Materialien wie Gummi(stiefel), Nylon oder Fell bis hin zu Windeln, Luftballons und Muttermilch (= Laktophilie-Fetisch). Was den einen vielleicht abschreckt, ist für den anderen eine besondere Leidenschaft. Wie eine solche Neigung entsteht, ist manchmal unergründlich. Fakt ist aber, dass es manchen Fetischisten schwer fällt, “ganz normalen” Sex zu haben. Deshalb kursiert rund um das Thema Fetisch oft die Frage, ob es sich um eine sexuelle Störung handelt.

Die Liebhaberei für die extravagante Mode ist, möchte ich jetzt mal behaupten, mittlerweile schon mehr  gesellschaftlich akzeptiert als noch vor ein paar Jahren und dass man auf Ausgefallenes steht, hat man sich ja auch nicht ausgesucht. Was prägend ist, liegt meist weiter zurück in der Entwicklung des Fetischisten oder es gibt einfach einen besonderen Adrenalinkick. Jemanden mit einer gewissen Vorliebe (Paraphilie= pará, “abseits” und philía, “Freundschaft”), die uns nicht auf den ersten Blick anspricht, direkt zu verurteilen, ist also falsch. Wie viele tatsächlich einen Fetisch haben und diesen praktizieren, ist schwer zu beurteilen, da es dazu eigentlich nur Schätzungen gibt. Das Problem ist nämlich, dass sich viele Betroffene schämen und nicht offen darüber sprechen wollen bzw. können. Vielen ist es aber wahrscheinlich auch gar nicht unbedingt bewusst.

Seine Vorliebe in Form eines Fetischs dem Partner zu unterbreiten, ist, je nach “Härtegrad”, nicht immer eine leichte Angelegenheit. Steht man zum Beispiel auf sogenannte Natursekt-Spiele, bei denen man die sexuelle Erregung durch gegenseitiges Anpinkeln erlangt, kann es schwierig sein, sich seinem Partner gegenüber zu öffnen – oder gar diese Vorliebe überhaupt auszuüben. Denn es gibt ja keine Garantie dafür, dass der Partner von der Idee ebenso angetan ist. Die meisten schreckt es eher ab. Doch hat man Schwierigkeiten “Gleichgesinnte” zu finden, bietet sich im 21. Jahrhundert ja das Internet an. Zu nahezu jedem Fetisch gibt es im Netz ein Forum, in dem man sich mit anderen über seine Vorstellungen austauschen und genauso Begeisterte kennen lernen kann.

Der ORION Online-Shop ermöglicht Euch viele notwendigen Requisiten und Outfits einzukaufen – Ihr könnt in aller Ruhe gemütlich durch den Online-Shop bummeln ;)

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