Ein gutes Vorspiel ist die halbe Miete

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Sexy Vorspiel ...

Warum heisst es eigentlich Vorspiel? Spielen vor dem eigentlichen Akt? Der steht ja bekanntlich zumeist im Mittelpunkt des Geschehens und ist für viele der wichtigste Teil des Liebesspiels. Dabei ist es gerade das Vorspiel, das uns Frauen auf Hochtouren bringt! Läuft es da gut, sind wir zu allen Schandtaten bereit. Aber was macht eigentlich ein gutes Vorspiel aus? Viele werden jetzt vor allem den allseits beliebten Blowjob und sein Gegenstück, den Lickjob, vor ihrem erotischen Auge haben. Und da springt sofort das Kopfkino an. Fängt es schon an zu kribbeln? Wow! Aber da gibt es ja noch so viel mehr! Und ein Vorspiel muss auch gar nicht zwangsläufig auf den Geschlechtsverkehr hinauslaufen, sondern kann gut für sich allein stehen bleiben – ob mit oder ohne Orgasmus.

Es gibt so viele Möglichkeiten!

Lust entsteht zuallererst in unserer wichtigsten erogenen Zone. Und die ist und bleibt nun einmal das Gehirn. Wenn hier oben nichts läuft, läuft unten schon gar nichts. Beim Vorspiel geht es also nicht um das Berühren der Genitalien sondern um viel mehr: Anregung und Erregung durch Fantasie. Und diese Erregung kann sich sogar intensiver anfühlen als tatsächlicher Körperkontakt! Deshalb muss an dieser Stelle auch gar nicht mehr passieren. Einfach mal innehalten und das Gefühl geniessen. Genau das ist auch das Geheimnis des Augenverbindens. Was hat der andere wohl vor mit mir? Und für das, was Ihr jetzt vorhabt, will ich Euch ein paar Ideen/Tipps an die Hand geben:

  • Für die Ladies: Ihr steht morgens vor dem Spiegel und überlegt, was Ihr anziehen sollt? Wie wäre es denn mit einem heissen Dessous? Darin zeigt Ihr Euch ganz kurz Eurem Partner, bevor Ihr es unter der Kleidung verschwinden lasst. Mit diesem Bild auf der Netzhaut wird er den ganzen Tag über an Euch denken. Und bei jeder Bewegung, bei der Ihr die Wäsche spürt, wird es bei Euch kribbeln. Denn auch Ihr wisst ganz genau, wie es unter der Bluse aussieht. Dessous haben den wunderbaren Vorteil, dass es sie in allen Variationen gibt und wir mit ihnen unsere vermeintlichen Schwachstellen kaschieren und uns in ihnen wohlfühlen können.
  • Kommen wir zum nächsten Punkt, der Euch den Tag versüssen kann: Fast alle haben wir heute ein Smartphone der einen oder anderen Art und können damit Textnachrichten oder Emails verschicken. Auch solche mit eindeutig erotischem Inhalt. Schreibt Euch, was Ihr am Abend oder bei dem nächsten Date miteinander anstellen wollt, wovon Ihr nachts geträumt habt oder woran Ihr gerade denkt. Herrlich aufreizend sind natürlich auch Fotos. Die müssen gar nicht immer deftig und direkt sein. Es reichen auch der Ansatz des BH-Körbchens oder des Slips. Wozu gibt es diese tollen Bildbearbeitungsprogramme. Lasst Euch nur nicht von den Kollegen erwischen. 😉
  • Feierabend? Noch geht es nicht nach Hause. Bei Menschen, die Spass am Spielen haben – und es heisst doch schliesslich „Vorspiel“ -, kann ein kleines Rollenspiel richtig Lust auf mehr machen. Eine Verabredung in der Bar. Sie steht bereits am Tresen, er kommt herein, stellt sich neben sie. Sie kennen sich nicht. Plötzlich steckt sie ihm ihren Slip in die Hosentasche, wirft ihm einen auffordernden Blick zu und verlässt die Bar. Oder er ist bereits dort und spricht sie an, versucht, ihr ins Ohr zu flüstern. Sie denken sich Geschichten aus, wer sie sind und was sie wollen, sie flirten miteinander. Vielleicht trägt sie sogar eine Perücke oder er einen falschen Schnurrbart. Alles ist möglich.
  • Jetzt sind wir zuhause und es kann richtig losgehen. Wenn sie zuerst da ist, legt sie eine Spur aus Strümpfen, Dessous und Highheels bis ins Schlafzimmer oder Bad. Hier kann sie sich entspannt ins Bett oder die Badewanne legen, bis der Liebste nach Hause kommt und der Spur folgt. Angenehme Beleuchtung, leise Musik und vielleicht ein Gläschen Sekt lockern die Atmosphäre. Bei prinzipiell unordentlichen Menschen kann so eine Kleiderspur sicherlich die falschen Erwartungen wecken. „Och ne, schon wieder nicht aufgeräumt …“ Kinder im Haus sind auch keine sonderlich erfrischende Idee. Da sollte man doch rechtzeitig vorsorgen.
  • Heute schon gestrippt? Auch das ist eine grossartige Variante des Vorspiels. Dabei geht es gar nicht darum, den perfekten Tanz hinzulegen oder einen perfekten Körper zu haben. Es ist die Idee, die dahinter steckt. Es sind die aufreizenden Blicke, die man dem anderen zuwirft und das Wissen, was jetzt folgen kann. Strippen können auch beide, das ist wahrhaftig kein Privileg der Frauen. Und es muss auch nicht die letzte Hülle fallen.
  • Wann habt Ihr Euch das letzte Mal so richtig berührt? Das geht im Alltag oft unter und beim Liebesspiel konzentrieren wir uns gern auf die üblichen Lustzonen. Und so bietet eine Massage eine wunderbare Möglichkeit, die gesamte Körperoberfläche des anderen ins Visier zu nehmen. Ganz wichtig: Es geht hier nicht um eine professionelle Massage sondern darum, den anderen zu berühren und zu liebkosen. Deswegen würde ich das auch lieber als Ganzkörperstreicheln bezeichnen. Dabei dürft Ihr als aktiver Part auch gern einmal in Euch selber hineinfühlen. Was gefällt Euch besonders?
  • Wenn wir an das Augenverbinden denken, haben wir dabei eher den passiven Partner im Sinn. Wie wäre es denn einmal andersherum? Derjenige, der die Augen verbunden hat, macht sich auf die Suche nach den am nackten Körper des Partners versteckten Leckereien. Obst, Schokolade, was auch immer Euch dazu einfällt. Fühlen, riechen, schmecken, hier werden viele Sinne angesprochen.
  • Ihr könnt Euch heute Abend nicht sehen? Auch da gibt es etwas. Telefonsex! Wow, das kann so aufregend sein. Den anderen nicht zu sehen und stattdessen nur die Stimme im Ohr zu haben. Mit Kopfhörern in beiden Ohren wird das Erleben noch intensiver. Und das regt die Fantasie so richtig an. Was würdet Ihr machen, wenn Ihr zusammen wäret? Was habt Ihr gerade an, wo berührt Ihr Euch? Ein bisschen Flüstern und Stöhnen darf auf jeden Fall dabei sein. Manchmal ist es einfacher, erotische Fantasien auszusprechen, wenn man dem anderen dabei nicht in die Augen sieht. Das ist gut, Vorsicht aber bei der Preisgabe von den Details, die in ein richtiges Gespräch gehören.

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